Antioxidantien unterstützen deinen Körper beim Kampf gegen freie Radikale. Was OPC, MPC und Resveratrol damit zu tun haben? Das erfährst du hier.
Antioxidantien Wirkung im Überlick: Was ist MPC? Wie wirkt Resveratrol? Warum ist die Kombination dieser Vitalstoffe sinnvoll? Mehr darüber im folgenden Beitrag:
Was sind Antioxidantien und was ist die Antioxidantien Wirkung?
Als Antioxidans bezeichnet man einen (Wirk-)Stoff, welcher den Körper gegen freie Radikale unterstützen kann. Bekannte Antioxidantien sind zum Beispiel Vitamin C oder E, aber auch die Mineralstoffe Zink, Kupfer und Mangan tragen dazu bei, die Zellen gegen oxidativen Stress zu schützen. Neben diesen Nährstoffen werden auch gerne Naturstoffe wie OPC für Nahrungsergänzungsmittel genutzt. Die Antioxidantien Wirkung wurde mehrfach wissenschaftlich untersucht. Eine zusammenfassende Info findest du auch hier.
Was ist OPC?
OPC, besser bekannt als „Traubenkernextrakt“, oder besser gesagt der Stoff, den solche enthalten, sind in Pflanzen natürlich vorkommende Stoffe, die zur Gruppe der Flavanole zählen. Bei OPC handelt es sich zumeist um Dimere oder Trimere von Catechinen.
Diese Catechine kommen in vielen Pflanzen vor, vor allem aber in Traubenkernen, der Schale und dem Laub roter Trauben, den roten Häutchen von Erdnüssen, Kokosnüssen, Äpfeln, Lärchenholz und in der Rinde der Strandkiefer. Auch im Rotwein (sehr wenig auch im Weißwein) finden sich Oligomere Proanthocyanidine.
Was ist MPC?
Vereinfacht erklärt sind Monomere Proanthocyanidine (MPC) die kleineren, strukturellen Bausteine der sogenannten oligomeren Proanthocyanidine (OPC). Beide Stoffgruppen gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen, genauer zu den Flavonoiden, und kommen natürlicherweise beispielsweise in Traubenkernen, Beeren oder Kakao vor.
Während OPC aus mehreren miteinander verknüpften Einheiten bestehen, handelt es sich bei MPC um die einzelnen Grundmoleküle. Diese strukturellen Unterschiede können Einfluss auf Eigenschaften wie Löslichkeit, Aufnahme im Körper und biologische Aktivität haben, wobei die genauen Zusammenhänge Gegenstand aktueller Forschung sind.
Im Zusammenhang mit der sogenannten Antioxidantien Wirkung wird sowohl MPC als auch OPC eine Fähigkeit zugeschrieben, mit reaktiven Sauerstoffspezies zu reagieren und so potenziell zum Schutz von Zellbestandteilen beizutragen. Dabei ist zu beachten, dass viele Erkenntnisse aus Labor- oder Modellstudien stammen und sich nicht immer direkt auf den menschlichen Organismus übertragen lassen.
Insgesamt werden MPC als Teil eines komplexen pflanzlichen Wirkstoffspektrums betrachtet, das im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung eine Rolle spielen kann, ohne dass daraus pauschale gesundheitliche Wirkversprechen abgeleitet werden können.
Ist Resveratrol ein Antioxidans?
Resveratrol ist eine organische Verbindung aus der Gruppe der Polyphenole. Es zählt zu den Phytoalexinen.
Bestimmte Pflanzen, wie Traubenschalen, Traubenkerne, Riesen-Japanischer Knöterich, Kassia-Samen, Passionsfrucht, Weißer Tee, Pflaumen und Erdnüsse, produzieren Resveratrol, um sich vor Stress, Infektionen oder UV-Strahlung zu schützen.
Warum ist oxidativer Stress so schädlich?
Bei oxidativem Stress handelt es sich um eine, durch freie Radikale ausgelöste, Dysbalance zwischen oxidativen und antioxidativen Prozessen im Körper. Das bedeutet, dass die körpereigenen Schutzmechanismen durcheinander geraten und gesundheitsschädigende Umwelteinflüsse den Körper schädigen können.
Antioxidantien Wirkung und freie Radikale
Als „freie Radikale“ bezeichnet man Atome oder Moleküle mit einem oder mehreren ungepaarten Elektronen. Dadurch sind sie besonders reaktionsfreudig und können mit anderen Molekülen in der Zelle reagieren. Zu den wichtigsten zählen sogenannte reaktive Sauerstoffspezies (ROS), die unter anderem im normalen Zellstoffwechsel entstehen, etwa in den Mitochondrien.
In moderaten Mengen erfüllen freie Radikale auch physiologische Funktionen, beispielsweise in der Zellkommunikation oder der Immunabwehr. Ein Ungleichgewicht zugunsten dieser reaktiven Moleküle kann jedoch mit Schädigungen von Zellbestandteilen wie Lipiden, Proteinen und DNA in Verbindung stehen.
Antioxidantien sind Substanzen, die mit freien Radikalen reagieren und so dazu beitragen können, deren Reaktivität zu verringern. Sie sind Teil eines komplexen körpereigenen Schutzsystems, zu dem auch Enzyme gehören. Eine ausreichende Versorgung mit antioxidativ wirkenden Stoffen über die Ernährung kann dazu beitragen, dieses Gleichgewicht zu unterstützen.
Oxidativer Stress und Hautalterung
Von oxidativem Stress spricht man, wenn die Bildung reaktiver Sauerstoffspezies die körpereigenen Schutzmechanismen übersteigt. Dieser Zustand wird in der Forschung mit verschiedenen Alterungsprozessen der Haut in Zusammenhang gebracht.
Insbesondere können oxidativ bedingte Reaktionen strukturelle Bestandteile der Haut wie Kollagen und Elastin beeinflussen. Diese Proteine sind maßgeblich für Festigkeit und Elastizität verantwortlich. Veränderungen an diesen Strukturen werden mit typischen Merkmalen der Hautalterung wie Faltenbildung oder verminderter Spannkraft assoziiert.
Äußere Faktoren wie UV-Strahlung, Luftverschmutzung oder Rauchen können die Bildung freier Radikale zusätzlich fördern. Auch Ernährungs- und Lebensstilfaktoren spielen eine Rolle. Ein ganzheitlicher Ansatz, der Sonnenschutz, ausgewogene Ernährung und einen gesunden Lebensstil umfasst, wird häufig als sinnvoll im Umgang mit vorzeitiger Hautalterung betrachtet.
Oxidativer Stress und Sport
Körperliche Aktivität ist ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Lebensstils und wird mit zahlreichen positiven Effekten auf den Organismus in Verbindung gebracht. Während sportlicher Belastung steigt jedoch der Energieumsatz, wodurch vermehrt reaktive Sauerstoffspezies entstehen können.
Kurzfristig kann dieser Anstieg Teil der normalen Anpassungsreaktion des Körpers sein und ist an Trainingsprozessen beteiligt. Bei sehr intensiver oder ungewohnter Belastung kann jedoch ein vorübergehendes Ungleichgewicht entstehen, das als oxidativer Stress bezeichnet wird.
Der Körper verfügt über eigene antioxidative Schutzmechanismen, die sich durch regelmäßiges Training anpassen können. Eine ausgewogene Ernährung mit natürlichen antioxidativ wirkenden Bestandteilen (z. B. aus Obst und Gemüse) kann dazu beitragen, diese Systeme zu unterstützen. Die pauschale Einnahme hochdosierter Nahrungsergänzungsmittel wird hingegen in der Wissenschaft differenziert betrachtet.
Antioxidantien Wirkung als Nahrungsergänzung
Da wir in unserem Alltag oft verschiedenen schädlichen Umwelteinflüssen ausgesetzt sind und auch unsere Ernährungsgewohnheiten oft unzureichend mit wichtigen Nährstoffen versorgen, kann ein Nahrungsergänzungsmittel eine praktische Alternative darstellen. Achte beim Kauf von Supplements auf gute Qualität und vertrauenswürdige Herkunft.
In unserer AOC Formula® vereinen wir die oben genannten Nährstoffe und ergänzen diese mit Vitamin C, welches dazu beiträgt, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
Antioxidantien Wirkung Fazit
Die Antioxidantien Wirkung spielt eine zentrale Rolle beim Schutz des Körpers vor freien Radikalen und den Folgen von oxidativem Stress, der unter anderem Zellschäden, vorzeitige Hautalterung und Belastungen durch intensive körperliche Aktivität begünstigen kann. Neben klassischen Vitaminen und Mineralstoffen gewinnen auch pflanzliche Verbindungen wie OPC, MPC und Resveratrol zunehmend an Bedeutung. Diese sekundären Pflanzenstoffe ergänzen sich in ihrer Wirkung sinnvoll und können gemeinsam dazu beitragen, die körpereigenen Schutzmechanismen zu unterstützen. Eine ausgewogene Ernährung bleibt dabei die wichtigste Grundlage – Nahrungsergänzungsmittel können jedoch in bestimmten Lebenssituationen eine sinnvolle Ergänzung sein, sofern auf Qualität und Zusammensetzung geachtet wird.
Darüber hinaus ist ein bewusster Lebensstil mit ausreichend Bewegung, ausgewogener Ernährung und dem Vermeiden schädlicher Einflüsse entscheidend, um oxidativen Stress langfristig zu reduzieren und die Gesundheit nachhaltig zu fördern. Extra Tipp: ausreichend Schlaf! Denn Schlaf trägt zur Regeneration und Zellgesundheit bei.
